AG Garten


Spitalplatz-Schüler gärtnern und lernen von Heidi Himbeere und Kalle Kartoffel

Ein neuer Schulgarten ist in der Landsberger Grundschule am Spitalplatz eröffnet worden. Aktiv waren dabei nicht nur die Lehrkräfte und Schüler auf dem Schulgelände an der Pössinger Straße, sondern auch die BayWa-Stiftung und deren Ernährungsprogramm „Wissen, das Früchte trägt“. Dabei pflanzen die Kinder im Unterricht selbst an, pflegen das Gemüse über die Saison hinweg und verarbeiten die frischen Lebensmittel in der Schulküche zu Mahlzeiten, heißt es in einer Mitteilung der BayWa-Stiftung.

 

Für ihr Programm wählte die Stiftung einen ganzheitlichen Ansatz, angefangen bei der Aussaat und Pflege der Pflanzen bis zu methodischer Wissensvermittlung im Unterricht.

 

Ernährungshelden wie Hotte Karotte, Heidi Himbeere, Elsa Eiweiß und Kalle Kartoffel zeigen, was in den Lebensmitteln steckt und welche Nährstoffe der Körper braucht, um gesund zu bleiben. Außerdem finden sich Rezepte und praktische Tipps für ein gesundes Frühstück, das richtige Pausenbrot und ein ausgewogenes Mittag- und Abendessen.

 

An über 120 Schulen gärtnern Kinder im eigenen von der BayWa-Stiftung finanzierten Schulgarten. Darunter ist auch die Grundschule am Spitalplatz. Dort wurden jetzt Hochbeete und Kräuterschnecken angelegt. Es musste gebohrt, gehämmert, gegraben und gepflanzt werden. In der Schulküche bereiteten die Kinder mit Ernährungspädagogen gesunde und schmackhafte Snacks zu. (lt)


AG Garten stellt sich vor

Dank der großzügigen Spende der Elektrizitätswerke Landsberg/Lech aus dem Förderfonds der Verträge von LandsbergStrom Aqua Natur konnten wir in diesem Schuljahr das Projekt „Arbeitsgemeinschaft Schulgartengestaltung“ ins Leben rufen.

Die Ganztagesklassen 2, 3 und 4 legten am Nachmittag einen kleinen Schulgarten an und begannen mit dem Bau eines Barfußpfades, den wir voraussichtlich im Herbst einweihen werden können.

 

Mit Hilfe der Fördermittel sind wir in der Lage benötigte Gartengeräte, Sämereien, Düngemittel sowie Baustoffe und Weiteres zu erwerben, um einen schönen Schulgarten für alle zu gestalten.

Somit haben viele Kinder die Möglichkeit hautnah zu erleben, woher Kräuter und Gemüse stammen, wie man säht, pflanzt, einen Garten pflegt und welche Verarbeitungsmöglichkeiten es für geerntetes Obst, Gemüse und Kräuter gibt.

 

Darüber hinaus sammeln die Schülerinnen und Schüler durch die freiwillige Mithilfe beim Zusammenbau von Beeten und Geräten sowie beim Bau des Barfußpfades Selbstwirksamkeitserfahrungen jenseits des Klassenzimmers durch „der Hände Arbeit“.

 

„Ich bin nicht in der AG, darf ich trotzdem mitmachen?“

„Das ist aber viel Arbeit, das mit dem Gießen! Da muss man jeden Tag kommen, sonst gehen die Pflanzen kaputt!“

„Frau Lehrerin, wir müssen wieder Unkraut jäten!“

Verantwortungsbewusstsein wird durch die schülerinitiierte Organisation eines klassenübergreifenden „Gieß- und Unkrautjätdienstes“ gefördert.

 

Die Freude der Kinder bei der Beobachtung des gärtnerischen Erfolges („ Wir haben schon 10 Bohnen/ 5 grüne Tomaten/ einen ganzen Eimer voller Johannisbeeren/ voll viele Kräuter und Blumen!“ „Meine Zitronenmelisse ist aufgegangen!“) spricht für sich, ebenso wie das Engagement des freiwilligen „Bautrupps“ während der Spielpause am Nachmittag:

 

„Frau Lehrerin, am Montag komme ich und helfe dir beim Graben!“

„Wenn ich groß bin, werde ich Gartenarbeiter!“.

 

Hier eine kleine Übersicht über unsere bisherigen Erfolge:

 

- Champignonzucht im Winter (im Karton)

- Radieschen und Endiviensalat (Vergleich Anbau in Töpfen vs Freiland)

- Tomaten

- Paprika

- gelbe Zucchini

- Landgurke

- Buschbohnen

- Zitronenmelisse

- essbare Tagetes

- Minze

- Lavendel

- Salbei

- Borretsch

- Petersilie

- Himbeerstrauch

- Stachelbeerstrauch

- Blütenpflanzen zur Verschönerung des Schulhauses

- eigener Äpfel- und Birnensaft

- Anlegen des Barfußpfades

 

Weiteres in Planung …