Konzept - Circus ZappZarap

Wahrnehmen, Lernen, Erleben

Die Begeisterung für Circus ist damit verbunden, Neues zu erfahren, seine Grenzen zu erleben und diese zu überwinden.

 

Jedes Circusgenre spricht dabei andere Bereiche von Körper und Persönlichkeit an. Das Balancieren auf Einrad, Rola oder Laufkugel fördert das Gleichgewichtsgefühl und kann Anlass sein, den eigenen Körper neu zu erleben. Die erlebte Körperbeherrschung motiviert zu weiteren Schritten und macht vor allem Spaß!

 

Neues probieren - Grenzen überwinden

 

Über das Schauspielen als Clown oder Zauberer können Persönlichkeitsanteile entdeckt und entwickelt werden. Beim Feuerschlucken oder dem Gang auf das Nagelbrett werden Ängste überwunden und neue Perspektiven eröffnet.

Vor fremdes Publikum und die eigenen Eltern zu treten, einen Trick vorzuführen und Applaus zu bekommen, stärkt das Selbstbewußtsein.

Die Mischung aus Herausforderung, spannendem Erlebnis und Grenzerfahrung ist ein wichtiges pädagogisches Mittel zur Förderung von Selbstvertrauen.

Regeln, Verantwortung, Kooperation

Ohne Regeln kann eine Circusgemeinschaft nicht erfolgreich funktionieren.

 

Das Lächeln für das Publikum, der Dank mit der ausgestreckten Hand an das Orchester, das Kompliment sind wichtige Ausrucksformen der artistischen Gemeinschaft.

Andere Regeln haben praktische Gründe. Requisiten pfleglich zu behandeln und zu lagern erhält nicht nur das Material sondern verhütet auch Unfälle.

Der Schwur der Zauberer dient der Wahrung von Zaubergeheimnissen und fördert wie der gemeinsame Clownsruf das Gruppengefühl.

 

Erfolg durch Kooperation

 

Klar ist, dass ohne Kooperation und gegenseitige Hilfestellung alles schwerer ist. Der Zusammenhang zwischen Kooperation und Erfolg wird selten deutlicher als beim Training für eine Circusnummer. Es werden Vorbehalte abgebaut, Konflikte gelöst und es entsteht ein gemeinsames Werk, in dem jeder seinen Platz hat und Verantwortung für den Anderen und das Ganze trägt.

Artistik dient uns als Medium, interessenorientiert die Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle, Körpergefühl, Verantwortung und Kooperation zu fördern.

Circus und Pädagogik

Seit über 30 Jahren bewährt sich die Verbindung von artistisch-künstlerischen Ausdrucksformen, circensischem Rahmen und erzieherischem Wirken. Das wesentliche der Circuspädagogik ist ihr ganzheitlicher Ansatz. Die Erreichung von circensischen Höchstleistungen ist NICHT das Ziel und daher ist die Maßnahme für alle Kinder und Jugendliche, sportliche oder unsportliche, mit oder ohne Handicap einsetzbar.

 

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